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Das Artenkenntnisprojekt des NABU Hameln - Hessisch Oldendorf - Aerzen

Was wächst denn da? (Foto: NABU/Thomas Dröse)
Was wächst denn da? (Foto: NABU/Thomas Dröse)

Das Aussterben der Artenkenner*innen verhindern

Die Liste der gefährdeten und vom Aussterben bedrohten Pilze, Pflanzen und Tiere wird immer länger. Mit den Arten verschwindet gleichzeitig das Wissen um sie; denn auch die Zahl der Artenkenner*innen nimmt seit Jahren ab. Wer kennt noch die Vögel, die am Futterhäuschen vorbeikommen? Wer kennt noch die Bäume, die die Kulisse für den Waldspaziergang bilden? Wer kennt noch die Unterschiede zwischen einer Wildbiene und einer Honigbiene? 

 

Wer die Literaturklassiker lesen und verstehen will, der muss zumindest das Alphabet und die Bedeutung der Worte kennen. Wer die Natur verstehen und schützen will, der sollte die wichtigsten Arten kennen, um ihre Rolle im Naturhaushalt zu verstehen. Nur mit Artenkenntnissen können wir uns begreifbar machen, was auf dem Spiel steht, wenn Arten verschwinden und aussterben. Nur mit Artenkenntnissen haben wir die Chance, die zur Rettung und Förderung der biologischen Vielfalt notwendigen Schritte zu tun.

 

Die Herausforderung: Das lateinische Alphabet besteht aus 26 Buchstaben. Die chinesische Sprache kennt tausende verschiedene Schriftzeichen. Die Pilz-, Pflanzen- und Tierarten werden vom Lifegate-Projekt des Deutsches Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) weltweit auf rund 2,6 Mio. geschätzt. 

 

Die Arten-Karte des Lifegate-Projekts zeigt die taxonomischen Größenordnungen (Grafik Eisenberg/iDiv)
Die Arten-Karte des Lifegate-Projekts zeigt die taxonomischen Größenordnungen (Grafik Eisenberg/iDiv)